Das Sprachrohr des Umwelttigers
Am Anfang erzählte uns unser Hausmeister H. Tiedemann viel Interessantes über seinen Wüstenbussard Jackie und über andere Greifvögel, denen man als Falkner begegnet. Anschließend machten wir uns an die Arbeit. Bei dem letzten Einsatz vor den Herbstferien gab es abschließend ein letztes Mal eigene Kartoffeln am Lagerfeuer.
Nach einer kurzen Einheit über das Thema Obst (Kernobst, Steinobst, Beerenobst) und der Vorstellung von Kornelkirsche und Mispel ging’s an die Gartenarbeit u.a. Mulch fahren, Beikraut und Gestrüpp entfernen, Schnittarbeiten durchführen, Äpfel pflücken und Phacelia säen.
Bei diesem Treffen machten wir uns auf den Weg in Richtung Schulwald, im Gepäck Verbiss- und Fegeschutzspiralen für die Obstbäume. Mit so vielen Händen war das ruckzuck erledigt.
Bei dem anschließenden Erkundungsgang über das Schulgelände begegneten uns auch allerlei Tiere, darunter auf dem Thymianbeet ein Kleiner Feuerfalter. Von den Bäumen sind nach einem Jahr die Erlen am höchsten gewachsen. Sie überragen bereits die größten Schüler der Gruppe.
Diesmal erwischten uns einige kleine Schauer, was aber der guten Stimmung keinen Abbruch tat.
Besonders freuten wir uns über den Besuch von Ex-GFSler Luka Spahr, der heute als Journalist tätig ist. Hier ist sein Artikel.
… ziert unseren Schulgarten, und zwar ein ganz besonderer: eine Libanon-Zeder. Ein herzlicher Dank geht an die diamantenen Abiturienten, die der Schule dieses schöne Geschenk gemacht haben.
Zudem erledigten wir verschiedene Arbeiten und konnten abschließend u.a. über einem Lagerfeuer gekochte Kartoffeln essen.
Franz Hüsing (Stiftung Zukunft Wald), Horst Wieting (Nds. Landesforsten) und Dirk Ortland (Flächenagentur) freuten sich am Dienstag mit uns über die Fortschritte unseres jungen „Waldes“. Die Störche waren ausgeflogen, dafür gab es aber neben den Setzlingen, auf denen natürlich das Hauptaugenmerk lag, viele Wildblumen, Schmetterlinge, Bienen und sogar ein riesiges Wespennest mitten im „Wald“ zu sehen.
Neue Pläne wurden geschmiedet für die nächste Pflanzrunde, die im November d.J. im Rahmen der Naturschutzwoche für Kinder stattfinden wird.
Das Treffen begann mit verschiedenen Waldtierbildern und -stimmen. Dann machten wir uns an verschiedene Arbeiten (Eichen auf dem Wall zurückschneiden, Wall von Ahornschösslingen befreien, Mulchweg am Seiteneingang aufbereiten, Hauptweg säubern, Rasen mähen), bevor es abschließend ein kleines Picknick mit Brot und Marmelade, gekocht aus den Stachelbeeren aus dem Schulgarten und dem Schulwald, sowie einer dicken Schulgarten-Gurke gab.
Ab heute haben wir Menschen alle natürlichen Ressourcen aufgebraucht, die die Erde innerhalb eines Jahres regenerieren und nachhaltig zur Verfügung stellen kann. Der so genannte Earth Overshoot Day (Welterschöpfungstag) lag vor zehn Jahren noch am 26. Oktober, 1987 am 19. Dezember.
Wieder Glück gehabt: Wir erwischten für unseren heutigen Arbeitseinsatz genau die Regenpause von zwei Stunden, die der Vormittag zu bieten hatte. Nun ist die Südseite des Walls wieder von unliebsamem „Beikraut“ befreit und auch die von Ahorn-Sämlingen schon fast zugewucherte Hügelkuppe sieht nach unserem und dem dreistündigen Einsatz von Tb am gestrigen Tag nun wieder präsentabel aus. Unsere Gartenexpertin Doris war dabei die erste, die oberhalb von einem der großen Lavendelsträucher mehrere kleine Ableger entdeckte. Zu ihrem Schutz legten wir Steinkreise um sie herum. Auch der Ährige Ehrenpreis hat einen kleinen Abkömmling, der sich auf dem Wall eine Stufe tiefer als die Elternpflanze angesiedelt hat.
Unser Gründungsmitglied Duc Nguyen setzt sich auch in Mannheim, wo er vor zwei Jahren die Studenteninitiative Infinity ins Leben gerufen hat, für seine großen Ideale ein. Heute ist über ihn ein Artikel im DK zu lesen.
Bei diesem Treffen standen Mäh- und Schneidearbeiten im Vordergrund. Unsere Gartenexpertin Doris bereicherte dankenswerterweise das Waldbeet um einen Wald-Ziest und um eine Wald-Schlüsselblume und brachte zudem eine Idee mit, wie man Blumen ideal beschriften kann. Teichfrösche konnte man nicht nur hören, sondern auch sehen (und sogar photographieren).
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